Wer durch einen Verkehrsunfall oder eine schwere Krankheit seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, benötigt Hilfe.

Es stehen Ihnen verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten der Vorsorge zur Verfügung :

 

1. Vorsorgevollmacht

Die Vorsorgevollmacht stellt ein Höchstmaß an Privatsphäre sicher. Sie bestimmen eine Person Ihres Vertrauens, die alle erforderlichen Angelegenheiten für Sie erledigen und wichtige Entscheidungen treffen darf. Damit vermeiden Sie die Bestellung eines Betreuers durch das Amtsgericht.

 

2. Patientenverfügung

In der Patientenverfügung erklären Sie für Ärzte und Pflegepersonal verbindlich Ihren Willen, wie Sie bei schwerer Erkrankung medizinisch behandelt werden wollen - besonders bei unheilbaren Krankheiten oder wenn es um unerwünschte lebensverlängernde Maßnahmen geht.

 

3.  Betreuungsverfügung

In einer Betreuungsverfügung äußern Sie gegenüber dem Amtsgericht Ihren Wunsch, wen Sie im Notfall als Betreuer wünschen oder wen Sie auf keinen Fall als Betreuer akzeptieren.

 

4. Vollmacht über den Tod hinaus

Der Bevollmächtigte kann auch nach dem Erbfall die erforderlichen Massnahmen treffen, bis den Erben durch das Amtsgericht ein Erbschein erteilt oder ein Testamentsvollstrecker bestellt ist. So können z.B. die Bestattungskosten bezahlt oder sonstige Zahlungsverbindlichkeiten erfüllt und der Nachlass ordnungsgemäß verwaltet werden.

 

 

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© Ulrich Köhler - Rechtsanwalt und Mediator